Stehfalzdach extrem

Hier einmal eine besondere baustelle hoch in den Alpen.

Aufgabenstellung vorab war nur Anhand der Pläne und der Zeichnung des Zimmermanns den Bedarf abzuschätzen. Alle Bleche wurden nur nach Plan gerichtet und die Dinge nahmen ihren Lauf.

Hier das Materialpacket bereit für den Abtransport via Hubschrauber, das Alugestell ist 8,5m lang, der Hänger hat leider nur 7,2m Ladeflächenlänge

Vorab als Video ein erster Eindruck wie das Material Hochalpin angeliefert wird.

 

Danach hieß es erstmal gemeinsam Gerüst aufstellen, den baufälligen Kamin abreißen und dem Zimmermann zur Hand gehen wo es ging.

Nach Fertigstellung der Holzarbeiten kam der Part des Spenglers.

Im folgenden Bild die montierten Traufeinhangbleche und eine zusätzliche Unterspannbahn.

Im folgenden das alte Fural Dach bereits verzurrt für den Abtransport per Helikopter.
Da für Nahrungsmittel und Bedarfsmittel der Hüttenbewirtschaftung im August eine weitere Belieferung via Helikopter eingeplant war, habe ich die Arbeiten in 2 Bauabschnitte einteilen können.

Hier der erste Bauabschnitt wie er bis zur Nachlieferung provisorisch gesichert wurde.

Hier ist die Ankunft des Altmetalls im Tal zu sehen. Die Firma Wucher Helikopter fliegt derart präzise daß das gesamte Gestell mit 8,5m Länge direkt verladen wurde per Heli auf den Anhänger.

Im folgenden Bilder der fertigen Alpenlodge oder wie immer man das auch nennen mag. Für ein Notlager ist das wirklich eine extrem coole Aussicht.

Gesamtansicht der metalleindeckung in Stehfalztechnik hoch droben in den Alpen

Bei so einer Aussicht schafft es sich doch leichter, man darf jedoch die Höhenluft nicht unterschätzen, die Arbeiten hinterließen ihre Spuren.

Und die Frage nach dem notwendigen Personal für so ein Objekt ist schnell beantwortet. Man braucht dafür die gesamte Belegschaft mit Mann und Maus.
Gottseidank ist niemand krank geworden und ich konnte das als Einzelkämpfer komplett alleine durchziehen!